Der große Rollentausch

In einem christlichen Buch las ich neulich über eine Definition, die mir das Verständnis von Liebe auf eine ganz neue Art zeigte. Der Autor beschrieb darin, dass wenn man tiefere Nächstenliebe erleben möchte, sich in die Lage des Nächsten versetzen müsse. Je mehr ich über diesen Gedanke nachsinne, desto großartiger erscheint er mir – vor allem mit dem Blick auf das nahende Osterfest. Weiterlesen


Wie Gott den Wert des Lebens über Nacht zeigen kann

An diesem Montagabend sind meine Frau und ich länger wach geblieben. Den immer wieder aufheulenden Sirenen schenkten wir anfangs keine besondere Beachtung. Als ich schließlich im Bett lag und deutlich hören konnte, dass die Einsatzkräfte direkt in unmittelbarer Nähe sein mussten, stand ich doch auf. Während ich zur Straße ging, sah ich schon, wie ein Leiterwagen der Feuerwehr wendete. Da begriff ich, dass in der Nachbarschaft etwas vorgefallen sein musste… Weiterlesen


Eine Rose für die Liebe

Dem Herzen schenken

Während eines Aufenthaltes in Paris kam der Dichter Rainer Maria Rilke regelmäßig mit einer jungen Französin um die Mittagszeit an einem Platz vorbei, an dem eine Bettlerin saß. Ohne je einen Geber anzusehen oder ein anderes Zeichen des Bittens oder Dankens zu äußern, saß sie da und streckte nur ihre hand aus. Immer am gleichen Ort bettelte sie um Geld. Rilke gab nie etwas. Seine Begleiterin aber gab häufig ein Geldstück. Eines Tages fragte die Französin verwundert nach dem Grund, warum er nichts gäbe. Rilke gab zur Antwort: „Wir müssten ihrem Herzen schenken, nicht ihrer Hand.“ Wenige Tage später brachte Rilke eine eben aufgeblühte weiße Rose mit, legte sie in die offene, abgezehrte Hand der Bettlerin und wollte weitergehen. Da geschah etwas Unerwartetes: Die Bettlerin blickte auf, sah den Geber, erhob sich mühsam von der Erde, tastete nach der Hand des ihr fremden Mannes, küsste sie und ging mit der Rose davon.
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Es gibt einen lebendigen Gott

Die Frage nach Gott

Noch im ausgehenden Mittelalter sah man im christlichen Abendland z.B. die Pest, die ein Drittel der Bewohner Europas wegraffte, als ein Gericht Gottes an. Besonders nach dem Erdbeben von Lissabon, dem 1755 fast 90.000 Menschen zu Opfer fielen, brach die Frage auf: „Warum lässt Gott das zu?“ Stellen Sie sich diese Frage manchmal auch?
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Gnade

Auszug aus Wikipedia (freie Enzyklopädie): „Unter Gnade versteht man eine wohlwollende, freiwillige Zuwendung. In der christlichen Theologie ist die göttliche Gnade (lat. gratia, griech. charis) ein zentraler Begriff, besonders im Zusammenhang mit der Erlösung.“

Ist für Sie das Wort Gnade ein reeller Begriff? Haben Sie in Ihrem Leben Gnade erfahren? Oder ist Gnade ein verstaubtes, biblisches Wort, das Sie nicht nötig haben? Und doch ist es gerade Gnade, die jeder Mensch in seinem Leben am dringendsten benötigt. Wie oft ärgern Sie sich, dass Sie missverstanden wurden, oder dass man Ihnen scheinbar jahrelang immer die alten Fehler unter die Nase reibt – oder Sie werden selbst in schlaflosen Nächten vom Gewissen geplagt, über Angelegenheiten in denen Sie sich schuldig gemacht haben. Es müssen nicht große Dinge sein, die Sie täglich belasten. Sehnen Sie sich nicht nach einem Zeitpunkt, ab dem alles gelöscht und vergessen wird. Diese Befreiung erhalten Sie nur durch Reue und Vergebung, denn Gott ist auch heute noch gnädig. Warum? Weil er die Menschen grenzenlos liebt! Und er bietet ohne Gegenleistung seine Gnade an. Solange wir alle am Leben sind, solange Tag und Nacht sich ablösen, solange die Erde besteht – ist Gnade und Hoffnung.
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Jahreslosung 2010

Jesus Christus spricht: Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich! (Johannes 14,1)

Welch eine passende Jahreslosung für das kommende Jahr! In einer Zeit, in der es keine wirkliche Sicherheiten gibt, in der wir leider erfahren müssen, dass wir nicht auf Menschen trauen können, gibt uns der lebendige Gott selbst ein Versprechen: Fürchtet euch nicht! Denn Gott war schon immer klar, dass wir an unsere menschlichen Grenzen stoßen werden und er öffnet ein Stückchen Himmel und möchte uns ermutigen und trösten. Gleich nach dem Trost fordert Jesus uns auf: „…Glaubt an Gott und glaubt an mich!“ Denn durch den Glauben an Gott und Jesus Christus dürfen wir froh ins neue Jahr blicken.
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Sehnsucht

„Die Sehnsucht nach ein bisschen Sicherheit
                                           und das Beste, was uns passieren kann“

Wenige Bands haben es in so kurzer Zeit geschafft, so erfolgreich in der Musikszene und in den Herzen ihrer Fans zu landen, wie die Musiker von Silbermond. Denn ihre Texte und ihre Botschaft kommen an. Mit gefühlvollen und realitätsnahen Liedern greifen Sie Themen auf, die jeden von uns beschäftigen.
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Von der Suche nach Abenteuern in Online – Rollenspielen

Bericht eines Betroffenen (Martin Geilfus)

>> „Fernsehsüchtig, internetsüchtig, musiksüchtig“ – wie viele Jugendliche musste ich mir oft anhören, dass meine Lieblingsbeschäftigungen süchtig machen.

Meistens waren es meine Eltern, deren Job es ja ist, sich Sorgen zu machen, oft auch christliche Gemeinden, in denen es in Mode kam, hinter neuen Medienentwicklungen Angriffe des Bösen zu vermuten. Ich ignorierte all das genauso wie die uralten Warnungen vor dem Lesen mit der Taschenlampe unter der Bettdecke (macht die Augen kaputt!) oder vor Cola-Trinken (löst den Magen auf!).
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Weihnachtserinnerungen

An die Zeit meiner frühen Kindheit kann ich mich nur verschwommen erinnern und besonders von den ersten Lebensjahren sind mir nur besondere Momente oder einzelne Bilder im Gedächtnis geblieben. Ich kann mich gut erinnern, dass mein Bruder und ich versucht haben, die Weihnachtsgeschenke im Voraus auszuspionieren oder wie wir uns kurz vor Heilig Abend unauffällig um die geschlossene Wohnzimmertür herumdrückten, um einen Blick auf den geschmückten Tannenbaum und die Päckchen unterm Baum zu erhaschen. Auch an Äpfel und Orangen kann ich mich erinnern – das war mitten im Winter eine Seltenheit und machte für uns die Weihnachtszeit so besonders. Wir Kinder lernten Gedichte und Verse für den Weihnachtsgottesdienst auswendig, und ich kann mich immer an eine frohe und freudige Stimmung erinnern.
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Worte, die gut tun

Gottes Wort erfüllt mein Herz mit Freude und Trost. (Jeremia 15; 16)

Gute Worte wirken manchmal Wunder. Es lohnt sich, aufmerksam zu sein, um sie in unserem lauten Alltag nicht zu überhören. Denn gute Worte sind Nahrung für die Seele, und die Dankbarkeit dafür macht unser Leben reich.

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