{"id":2116,"date":"2020-03-03T20:24:18","date_gmt":"2020-03-03T19:24:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeinde-gottes-kirchberg.de\/?p=2116"},"modified":"2021-12-27T20:58:08","modified_gmt":"2021-12-27T19:58:08","slug":"von-einem-den-gottes-gnade-fand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeinde-gottes-kirchberg.de\/?p=2116","title":{"rendered":"Von einem, den Gottes Gnade fand"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.gemeinde-gottes-kirchberg.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/lifebelt-4148444_1280-1024x573.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2118\" width=\"512\" height=\"287\" srcset=\"https:\/\/www.gemeinde-gottes-kirchberg.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/lifebelt-4148444_1280-1024x573.jpg 1024w, https:\/\/www.gemeinde-gottes-kirchberg.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/lifebelt-4148444_1280-300x168.jpg 300w, https:\/\/www.gemeinde-gottes-kirchberg.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/lifebelt-4148444_1280-768x430.jpg 768w, https:\/\/www.gemeinde-gottes-kirchberg.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/lifebelt-4148444_1280-624x349.jpg 624w, https:\/\/www.gemeinde-gottes-kirchberg.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/lifebelt-4148444_1280.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Gnade ist in christlichen Kreisen ein gern verwendetes Wort. Oft h\u00f6ren wir in Gebeten eine manchmal floskelhafte Aufz\u00e4hlung von Gottes G\u00fcte, Gnade, Barmherzigkeit usw.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich m\u00f6chte Dir erz\u00e4hlen, wie die Gnade Gottes mich pers\u00f6nlich gefunden hatte, denn alleine h\u00e4tte ich es nie geschafft\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Aufgewachsen in einer gl\u00e4ubigen Familie, wurde mir quasi Gottes Wort mit der Muttermilch mitgegeben. Entsprechend bibeltreu waren auch Erziehung und Pr\u00e4gung meines Lebens bis ins Jugend- und Erwachsenenalter. Doch wollte ich als Jugendlicher auch mit meinen Klassenkameraden mithalten, \u00fcber Musik, Filme und alles was angesagt war mitreden. Das waren zwei v\u00f6llig gegens\u00e4tzliche Welten, die in meinem jungen Leben aufeinandertrafen. Ich fand an jeder Seite etwas Reizvolles \u2013 merkte aber, wie es mich zu einem Doppelleben zwang.<!--more--><\/p>\n\n\n\n<p>Als ich \u00e4lter wurde und mein Leben selbst bestimmen wollte\nund auch konnte, lernte ich Menschen und deren Lebensphilosophien kennen, die\nganz ohne christliche Werte eine vielversprechende Alternative zu sein\nschienen. Ich erlaubte mir, zuerst ganz z\u00f6gerlich, Gott zu hinterfragen und merkte,\ndass ich daf\u00fcr nicht hart bestraft wurde. Im Gegenteil &#8211; ich sp\u00fcrte eine\nzunehmende Erleichterung, weil ich mich losgel\u00f6st f\u00fchlte, endlich Mal das zu\ntun, was ich mir so viele Jahre untersagt hatte. <\/p>\n\n\n\n<p>So legte ich alle meine christlichen Aktivit\u00e4ten nieder. Mit\nder Zeit schaute ich sogar ver\u00e4chtlich auf die Christen und fand ihr Leben\neinfach nur bemitleidenswert. Ich wurde zu einem \u00fcberzeugten Leugner Gottes.<\/p>\n\n\n\n<p>Es vergingen die Jahre. Ich war einer der Menschen, die Asaf in Psalm 73 als den Gottlosen darstellt &#8211; dem es gut ging, gesund, wohl gen\u00e4hrt, frei von den Lasten gew\u00f6hnlicher Menschen, bereit zur zynischen Rede und mit einer Zunge, die nichts auf Erden verschonte.&nbsp; Doch diese vermeintliche Freiheit schlug zunehmend in eine Bedeutungslosigkeit und innere Leere um. Mein Leben glich sehr stark den Menschen, die in Haggai 1;6 als solche beschreibt, die reich s\u00e4hen aber wenig ernten, essen, aber nicht satt werden, trinken, aber keinen Rausch bekommen \u2013 zusammengefasst hatte ich alles, aber es zerrann mir zwischen den Fingern.<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Zustand der Ern\u00fcchterung, begann ich wieder \u00fcberzeugte Christen um mich herum &nbsp;wahrzunehmen. Ich sah Menschen, die in \u00e4hnlichen Verh\u00e4ltnissen wie ich lebten, aber im Gegensatz zu mir einen tiefen inneren Frieden besa\u00dfen. Christ zu sein hatte sich bei mir als ungl\u00fcckliches und zwanghaftes Dasein in einer Randgesellschaft eingebrannt. Nun beobachtete ich, dass sie in einfachen Dingen, wie z.B. beim Singen oder Beten eine Erf\u00fcllung und Freude fanden. Meine Freuden dagegen verpufften schnell oder hatten \u00fcble Nebenwirkungen. Ich sah auch, wie Gott f\u00fcr sie Anlaufstelle und Orientierung f\u00fcr ihr Lebensziel sein konnte &#8211; mir fehlte das! <\/p>\n\n\n\n<p>Im Inneren fing ich an die Christen zu beneiden <\/p>\n\n\n\n<p>Nun mag man vermutlich denken, dass ich einfach wieder zu den alten Wurzeln zur\u00fcckgekehrt w\u00e4re und alles wieder in Ordnung wurde \u2013 doch weit gefehlt. Denn sich zu einem Gott zu bekehren, an den man nicht glaubte, war nicht m\u00f6glich \u2013 es wollte einfach nicht in meinen Verstand. Ein bibelorientiertes Leben zu f\u00fchren, war f\u00fcr mich ein absolutes Unding und w\u00fcrde vor allem meine \u00fcber die Jahre aufgebaute Lebensphilosophie v\u00f6llig auf den Kopf stellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Innerlich v\u00f6llig leer und verzweifelt, musste ich die Suppe\nausl\u00f6ffeln, die ich mir selbst eingeschenkt hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch dann durfte ich Gottes unersch\u00f6pfliche Gnade erfahren.\nNach vielen kleinen Impulsen, Gespr\u00e4chen und pers\u00f6nlichen Tiefpunkten, fasste\nich den Entschluss, in meinem Unglauben, den Gott, den ich nicht begreifen\nkonnte, aber reell im Leben anderer Menschen sehen konnte anzurufen. Nach\nungef\u00e4hr 10 Jahren habe ich zu ersten Mal wieder gebetet. Dieses Gebet war\nnicht lang. Es war einfach nur eine ehrliche und verzweifelte Aussprache Gott\ngegen\u00fcber.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ich sagte IHM: \u201eGOTT, wenn es Dich wirklich gibt, dann zeige\nDich mir!\u201c<\/h2>\n\n\n\n<p>Und im selben Augenblick geschah das Wunder \u2013<strong> ich wusste auf ein Mal, Gott ist da, Ihn gibt es wirklich.<\/strong> Dieses Gef\u00fchl ist schwer zu beschreiben und sicher begegnet Gott einem jeden Menschen auf seine individuelle Art. Ich w\u00fcrde meine Erfahrung als eine Ber\u00fchrung Gottes beschreiben, in der ich pl\u00f6tzlich sp\u00fcrte, dass Gott reell existiert. Jeder Zweifel an der Existenz Gottes war auf einmal&nbsp; verschwunden, ohne dass ich Ihn in diesem Moment begriffen hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie ein kleiner Keim, kam in mir neues Leben hervor. Ich\nbegann in der Bibel zu lesen und zu beten und wunderte mich \u00fcber den inneren\nDrang, diese l\u00e4ngst vergessenen Wahrheiten wieder aufgreifen zu wollen. Ich\ndurfte St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck die Geheimnisse der Bibel verstehen und mein Glaube\nwuchs zunehmend.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-light-gray-background-color has-background\"><strong>Ich erkannte, wie gro\u00df der Berg meiner S\u00fcnden war. Ich begriff, dass Jesus am Kreuz f\u00fcr meine Schuld bereits bezahlt hatte. Ich konnte es glauben und bekannte meine S\u00fcnden! Danach wusste ich, dass ich ein Kind Gottes bin!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich lie\u00df mich taufen, als sichtbares Bekenntnis zu meinem Herrn und Retter Jesus Christus. &nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ich danke Gott von Herzen, dass er mich so gn\u00e4dig gefunden und aufgenommen hatte. Ich danke ihm f\u00fcr das neue Leben, das wirklich lebenswert ist!<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"100\" height=\"104\" src=\"http:\/\/www.gemeinde-gottes-kirchberg.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Bild2.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-2127\"\/><figcaption>Arnold Damm, Kirchberg<\/figcaption><\/figure><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gnade ist in christlichen Kreisen ein gern verwendetes Wort. Oft h\u00f6ren wir in Gebeten eine manchmal floskelhafte Aufz\u00e4hlung von Gottes G\u00fcte, Gnade, Barmherzigkeit usw. 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