Archiv des Autors: fa

Zeichen der Veränderung

Warum glauben Menschen an Gott? Welche Rolle spielt Jesus Christus?

Kritische Beobachter mögen sagen, das Christentum sei nur eine Religion neben vielen anderen. Es seien nur alte Traditionen und eine bunte Mischung von Überlieferungen aus unterschiedlichen Zeitepochen, in der die Menschheit noch nicht aufgeklärt war. Man glaubte an höhere Mächte, weil man sich damals die Welt und all die Naturphänomene, die man heutzutage wissenschaftlich darlegen kann, eben nicht anders erklären konnte.

Welche Bedeutung könnte man dem Gott der Schöpfung überhaupt noch zuschreiben, wenn die Welt durch einen Urknall entstanden sein soll? Wenn der Mensch durch Verkettung unglaublicher Zufälle und einer Reihe unzähliger Evolutionsschritte vom Bakterium zum perfekt funktionierendem Organismus gereift sein sollte?

Weiterlesen

Ein neues Herz von Gott

In der Bibel finden wir im neuen Testament eine sehr interessante Begebenheit. Nikodemus, ein gläubiger Mann, kommt zu Jesus, um mit ihm zu sprechen. Er hat Fragen die ihn beschäftigen und trotz seiner Bildung und seines Wissens konnte er keine Antworten darauf finden. Bevor er die Frage richtig stellen kann, gibt Jesus ihm die Antwort: „Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen“. (Joh. 3, 3)

Nikodemus kann mit der Antwort wenig anfangen. Denn als erwachsener Mensch weiß er, dass die natürliche Geburt durch seine Mutter sich für ihn unmöglich wiederholen kann. Die Bedeutung der Wiedergeburt, von der Jesus gesprochen hatte und wie sie geschieht, konnte er nicht begreifen. Für uns Menschen ist es heute, über zweitausend Jahre später, immer noch schwer nachvollziehbar, was Jesus zu Nikodemus gesagt hat. Aber genau diese Worte lassen uns Pfingsten besser verstehen. Weiterlesen

GOTT der Geist

pigeon-747462_1920Und als Jesus getauft war, stieg er alsbald herauf aus dem Wasser. Und siehe, da tat sich ihm der Himmel auf, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabfahren und über sich kommen. Und siehe, eine Stimme vom Himmel herab sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe. (Matthäus 3 16-17)


Pfingsten – Der Heilige Geist

Ich würde gerne mit einer Frage beginnen. Wissen Sie, wieso wir Pfingsten „feiern“? Ich persönlich glaube, dass immer weniger Menschen wissen, wieso wir dieses Fest haben.

Während wir mit Weihnachten, der Geburt Jesu, und Ostern, der Auferstehung Jesu, etwas anfangen können, ist es weitaus schwieriger Pfingsten zuzuordnen. Weiterlesen

Entstehung und Vorgeschichte der Gemeinde Gottes in Kirchberg

Die Gemeinde Gottes am Standort Kirchberg an der Jagst hat ihre Ursprünge in Russland, wo eine kleine Gemeinschaft Gläubiger sich in ihren Häusern versammelte, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Die Gottesdienste, in denen gesungen, gebetet und gemeinsam die Bibel gelesen wurde, fanden regelmäßig statt.
Nach der Umsiedlung nach Deutschland, in die Stadt Kirchberg, blieb die Gemeinschaft zusammen und es kamen Menschen aus Kirchberg und der näheren Umgebung hinzu. Weiterhin wurde der Gottesdienst in eigenen Räumen abgehalten, bis der Platz nicht mehr ausreichte. Gott führte es, dass der Gemeinschaft zunächst ein größerer Raum zur Verfügung gestellt wurde und etwas später bekam die Gemeinde mit Gottes Hilfe den Rokoko-Saal im Schloss von Kirchberg.

Die Gemeinde wuchs, es kamen weitere Geschwister aus umliegenden Ortschaften hinzu, sowie auch die jungen Eltern mit ihrem Nachwuchs. Allmählich wurde auch in dem neuen Saal der Platz immer weniger.

Der erste Gedanke an ein eigenes Gebetshaus kam der Jugend und dieser Gedanke setzte eine Diskussion in Gange, welche mit der Zeit zu einem starken Wunsch heranwuchs. Nach vielen Gebeten und Überlegungen zeigte Gott seinen Weg. Und mit Seiner Hilfe und Seiner Zustimmung wurde die Entscheidung für ein eigenes Gebets-und/Gemeindehaus getroffen.

Ein Grundstück im Ort Kirchberg wurde seit längerem zum Verkauf angeboten und es war für die Gemeinde groß und gut genug, um dort das geplante Gebetshaus zu errichten.

Nach vielem Gebeten und vielem Fasten begann der Bau des Gemeindehauses.

Bau und Fertigstellung des Gebets-/Gemeindehauses – 7. August 2000 bis August 2002

Die zweijährige Bauzeit des Gemeindehauses in Kirchberg an der Jagst war erfüllt von Gottes Segen.

Die Gemeinde konnte viele Wunder und Gebetserhörungen erleben. An den Samstagen gab es durchgehend trockenes und schönes Wetter; Gott schickte auch einen milden Winter, so dass nahezu pausenlos gearbeitet werden konnte.

Die Arbeiter und Helfer konnten immer Hilfe und Schutz erfahren – sie wurden auch von Unfällen und Verletzungen verschont.

Zahlreiche Geschwister in ganz Deutschland unterstützten mit Gebet, tatkräftiger Hilfe, Spenden und mit Worten der Aufmunterung. Diese Großherzigkeit, dieser Zusammenhalt und diese Liebe haben mit Gottes Segen das Gebets-/und Gemeindehaus aufgerichtet, so dass nach zwei Jahren die Einweihungsfeier stattfinden konnte.

Einweihungsfeier des Gemeindehauses in Kirchberg an der Jagst

Am 2. September 2002 fand die Einweihungsfeier des Gemeindehauses in Kirchberg statt. Zahlreiche Geschwister waren eingeladen, um sich gemeinsam zu freuen und Gott für seine Segnung zu danken.

Die Gemeinde Kirchberg durfte an diesem Tag viele Segenswünsche aus den verschiedenen Gemeinden überall aus Deutschland empfangen – auch wurde gemeinsam um den Segen für das neue Gebetshaus von Gott gebetet.

Leitspruch für das neue Gebetshaus ist die Bibelstelle aus 2. Korinther 5; 20: Lasset euch versöhnen mit Gott! Diese einladenden Worte finden Sie auch im Hauptraum an der Wand unseres Gebetshauses.

Eine Rose für die Liebe

Dem Herzen schenken

Während eines Aufenthaltes in Paris kam der Dichter Rainer Maria Rilke regelmäßig mit einer jungen Französin um die Mittagszeit an einem Platz vorbei, an dem eine Bettlerin saß. Ohne je einen Geber anzusehen oder ein anderes Zeichen des Bittens oder Dankens zu äußern, saß sie da und streckte nur ihre hand aus. Immer am gleichen Ort bettelte sie um Geld. Rilke gab nie etwas. Seine Begleiterin aber gab häufig ein Geldstück. Eines Tages fragte die Französin verwundert nach dem Grund, warum er nichts gäbe. Rilke gab zur Antwort: „Wir müssten ihrem Herzen schenken, nicht ihrer Hand.“ Wenige Tage später brachte Rilke eine eben aufgeblühte weiße Rose mit, legte sie in die offene, abgezehrte Hand der Bettlerin und wollte weitergehen. Da geschah etwas Unerwartetes: Die Bettlerin blickte auf, sah den Geber, erhob sich mühsam von der Erde, tastete nach der Hand des ihr fremden Mannes, küsste sie und ging mit der Rose davon.
Weiterlesen

Es gibt einen lebendigen Gott

Die Frage nach Gott

Noch im ausgehenden Mittelalter sah man im christlichen Abendland z.B. die Pest, die ein Drittel der Bewohner Europas wegraffte, als ein Gericht Gottes an. Besonders nach dem Erdbeben von Lissabon, dem 1755 fast 90.000 Menschen zu Opfer fielen, brach die Frage auf: „Warum lässt Gott das zu?“ Stellen Sie sich diese Frage manchmal auch?
Weiterlesen

Gnade

Auszug aus Wikipedia (freie Enzyklopädie): „Unter Gnade versteht man eine wohlwollende, freiwillige Zuwendung. In der christlichen Theologie ist die göttliche Gnade (lat. gratia, griech. charis) ein zentraler Begriff, besonders im Zusammenhang mit der Erlösung.“

Ist für Sie das Wort Gnade ein reeller Begriff? Haben Sie in Ihrem Leben Gnade erfahren? Oder ist Gnade ein verstaubtes, biblisches Wort, das Sie nicht nötig haben? Und doch ist es gerade Gnade, die jeder Mensch in seinem Leben am dringendsten benötigt. Wie oft ärgern Sie sich, dass Sie missverstanden wurden, oder dass man Ihnen scheinbar jahrelang immer die alten Fehler unter die Nase reibt – oder Sie werden selbst in schlaflosen Nächten vom Gewissen geplagt, über Angelegenheiten in denen Sie sich schuldig gemacht haben. Es müssen nicht große Dinge sein, die Sie täglich belasten. Sehnen Sie sich nicht nach einem Zeitpunkt, ab dem alles gelöscht und vergessen wird. Diese Befreiung erhalten Sie nur durch Reue und Vergebung, denn Gott ist auch heute noch gnädig. Warum? Weil er die Menschen grenzenlos liebt! Und er bietet ohne Gegenleistung seine Gnade an. Solange wir alle am Leben sind, solange Tag und Nacht sich ablösen, solange die Erde besteht – ist Gnade und Hoffnung.
Weiterlesen

Jahreslosung 2010

Jesus Christus spricht: Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich! (Johannes 14,1)

Welch eine passende Jahreslosung für das kommende Jahr! In einer Zeit, in der es keine wirkliche Sicherheiten gibt, in der wir leider erfahren müssen, dass wir nicht auf Menschen trauen können, gibt uns der lebendige Gott selbst ein Versprechen: Fürchtet euch nicht! Denn Gott war schon immer klar, dass wir an unsere menschlichen Grenzen stoßen werden und er öffnet ein Stückchen Himmel und möchte uns ermutigen und trösten. Gleich nach dem Trost fordert Jesus uns auf: „…Glaubt an Gott und glaubt an mich!“ Denn durch den Glauben an Gott und Jesus Christus dürfen wir froh ins neue Jahr blicken.
Weiterlesen

Sehnsucht

„Die Sehnsucht nach ein bisschen Sicherheit
                                           und das Beste, was uns passieren kann“

Wenige Bands haben es in so kurzer Zeit geschafft, so erfolgreich in der Musikszene und in den Herzen ihrer Fans zu landen, wie die Musiker von Silbermond. Denn ihre Texte und ihre Botschaft kommen an. Mit gefühlvollen und realitätsnahen Liedern greifen Sie Themen auf, die jeden von uns beschäftigen.
Weiterlesen

Von der Suche nach Abenteuern in Online – Rollenspielen

Bericht eines Betroffenen (Martin Geilfus)

>> „Fernsehsüchtig, internetsüchtig, musiksüchtig“ – wie viele Jugendliche musste ich mir oft anhören, dass meine Lieblingsbeschäftigungen süchtig machen.

Meistens waren es meine Eltern, deren Job es ja ist, sich Sorgen zu machen, oft auch christliche Gemeinden, in denen es in Mode kam, hinter neuen Medienentwicklungen Angriffe des Bösen zu vermuten. Ich ignorierte all das genauso wie die uralten Warnungen vor dem Lesen mit der Taschenlampe unter der Bettdecke (macht die Augen kaputt!) oder vor Cola-Trinken (löst den Magen auf!).
Weiterlesen