Rückblick auf das Jugendwochenende 2019

Gruppenbild Jugendwochenende 2019

Das erste Wochenende im März ist bei uns schon seit Jahren fest für das Jugendwochenende vorgemerkt. Wir danken Gott, dass wir auch in diesem Jahr auf schöne und gesegnete Tage vom 1. bis zum 3. März zurückblicken dürfen, zu denen bei uns wieder viele Jugendliche aus unterschiedlichen Gemeinden zu Gast waren.

Das Motto dieses Jugendwochenendes stand unter dem Bibelvers aus Prediger 3,11:

„Er hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt.“



Am Freitagabend begann schließlich das Wochenende mit einer Jugendstunde, in der wir uns gefragt haben, wie viel Zeit wir doch haben und wie wir sie eigentlich nutzen. Wir haben festgestellt, dass gerade in unserer Generation die Medien eine Menge Zeit in Anspruch nehmen. Deshalb wurden wir angespornt, unsere Zeit sinnvoller zu gestalten, denn Gott schenkt uns die Zeit damit wir sie richtig nutzen sollen. Dabei sollte auch der Dienst für Gott eine feste Rolle spielen. Die stille Zeit mit Gott ist wie das „Luftholen“ und sollte im Alltag keinesfalls versäumt werden. Zeit mit Gott gibt Kraft und deshalb sollen wir dran bleiben und nicht aufgeben!

Nach der Jugendstunde gab es für uns Jugendliche noch die Möglichkeit, sich bei einem Abendessen zu unterhalten und auszutauschen, bevor sich dann alle bei ihren jeweiligen Gastfamilien einfanden. 

Am Samstag trafen wir uns um 8:30 Uhr zum gemeinsamen Frühstück im Gemeindehaus. Danach widmeten sich alle Jugendliche wieder dem Hauptthema. In der Morgenpredigt ging es um „Die Grundlagen aller Entscheidungen“. Hierbei wurde uns vor Augen geführt, wie wichtig es ist, die Folgen unserer Entscheidungen zu berücksichtigen. Ein perfektes Beispiel hierfür war Mose, der die Reichtümer der Welt als nichtig erachtete und stattdessen den unbequemen und harten Weg wählte, weil er auf die wahre Belohnung sah. Bewundernswert an Mose war, dass er sich selbst nicht zu wichtig nahm.

Deshalb ist es auch für uns sehr wichtig, Gott zu fragen und unser Leben nach ihm auszurichten. Dabei sollten wir keine Angst haben, Gott zu vertrauen. Selbst wenn Rückschläge auftreten, sollen wir nicht entmutigt sein, sondern daraus lernen. Selbst die vielen Männer Gottes, wie Josef, Josua, Samuel, David… – und selbst Jesus hatten es schwer, aber Gott war trotzdem immer mit ihnen! Deshalb ist es wichtig dass, bevor „große und wichtige“ Entscheidungen im Leben getroffen werden, wir die wichtigste schon im Vorfeld getroffen haben, nämlich unser Leben Jesus zu übergeben! Das ist, was am Ende zählt und uns rettet. Folglich sollten wir darauf achten, keine Entscheidungen zu treffen, die unsere Seele belasten. Allerdings darf diese Tatsache uns keine Angst machen, überhaupt etwas zu entscheiden, denn mit Gott geht’s immer gut!

Nach dem Mittagessen und einer kleinen Pause hatten wir im zweiten Gottesdienst die Gelegenheit, Gott zu loben, indem wir gemeinsam Lieder sangen. Einige von uns trauten sich auch über Erlebnisse zu zeugen, die sie im Leben gemacht hatten.

Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto und einer kleinen Pause ging es am Nachmittag mit dem Thema „Gott tut alles zu seiner Zeit“ weiter. Hier wurde uns unter anderem die Frage gestellt, was wir tun würden, wenn Gott uns mal warten lässt. Werden wir dann ungeduldig? Am Beispiel eines Hausbaus wurde uns deutlich gemacht, wie wichtig es ist, dass alles seine Zeit hat, denn wenn wir bei noch nicht fertig hochgezogenen Wänden schon das Dach drauf setzen, können wir in dem Haus nicht mehr gemütlich wohnen. Es wird zu niedrig sein. Deshalb ist es notwendig, an Gott zu glauben und ihm zu vertrauen, dass alles zur richtigen Zeit geschehen wird. Dafür müssen wir aber Gott richtig kennen und ihn von ganzem Herzen im Gebet suchen – denn dann werden wir ihn auch finden.

Deshalb kenne, vertraue und folge Jesus!

Nach dem Abendessen und einer weiteren kleinen Pause, ließen wir den Abend mit einem Reisebericht über Bolivien ausklingen. Ein paar Geschwister aus Eppingen besuchten dort die Gemeinden, um als Chorgruppe zu dienen. Sie erzählten von ihren Eindrücken und brachten sie durch Bilder gut herüber.

Am Sonntagmorgen kam dann schließlich die ganze Ortsgemeinde zu unserem Abschluss-Gottesdienst zusammen. Thema der Predigt war die Frage „Haben wir die Ewigkeit wirklich verstanden?“ Dabei wurde uns deutlich gemacht, wie unendlich und endgültig die Ewigkeit ist und wie nah wir vor ihr stehen. Deshalb ist es ganz wichtig, dass wir Jesus immer erwarten, denn so leben wir bewusster.

Auch sollen wir uns Jesus vollständig hingeben und keine Angst vor der Ewigkeit haben. Deshalb wurden uns auch Auswirkungen übermittelt, die eintreten, wenn wir nach diesen Prinzipien leben. Wir werden echte, tiefe Freude im Herrn haben, selbst in schweren Zeiten. Die Liebe zu einander wird ausdauernder und wir geben mehr auf einander Acht. Das lässt uns dann auch ernsthafter nach einem Gott geweihtem Leben streben.

Im Anschluss gab es ein letztes gemeinsames Mittagessen, wo man sich noch einmal austauschen konnte. Danach mussten wir uns auch schon von unseren Gästen verabschieden. Wir danken Gott für den reichen Segen, den wir an diesem Wochenende erleben durften und freuen uns auch schon aufs nächste Jahr!