Der falsche Fünfziger

In der deutschen Sprache gibt es einige Redewendungen, die in einer alltäglichen Geschichte ihren Ursprung fanden. Die klassische „Hiobsbotschaft“ kommt aus der Bibel, da der arme Hiob eine negative Nachricht nach der anderen hören musste.

Der falsche Fünfziger ist auch eine Redewendung, bei der man allerdings nicht mehr genau sagen kann, wann und wie sie entstanden ist. Es gibt mehrere Varianten, aber höchstwahrscheinlich ist es auf eine falsche Münze aus dem 18 oder 19 Jahrhundert zurückzuführen, die damals im größeren Stil verbreitet wurde. Wenn jemand heute von einem falschen Fünfziger spricht, dann meint er eher eine falsche und hinterlistige Person.

Leider sind wir Menschen geneigt, immer zuerst auf das negative und schlechte zu schauen.  Wenn ein Banker die Unterschiede zwischen Original und Fälschung eines Geldscheins aufzeigen muss, dann sollte er sich nicht so sehr mit den Fälschungen beschäftigen. Vielleicht wird er sie Mal als Anschauungsmaterial verwenden. Doch in erster Linie sollte er die Merkmale des Originals bestens kennen.

Egal wie gut eine Fälschung ist, sie wird immer Unterschiede zum Original haben – so war es auch schon damals bei der falschen Münze.

Genauso sollte es bei uns Menschen sein. Es gibt viele negative Dinge um uns herum. Auch Menschen, die sich als Christen ausgeben und nicht wie Christen leben…

Aber lohnt es sich, die Fälschung so lange zu betrachten und sich darüber aufzuregen?
Es macht doch viel mehr Sinn, sich mit der Wahrheit – dem Original zu beschäftigen!

Jesus sagt in der Bibel:

„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich“!
(Johannes 14, 6)

  • Jesus sollte unser Vorbild und unsere Ausrichtung sein. Sein Leben, das wir nachlesen können und das tadellos war.
  • Nur er sollte erstrebenswert sein.
  • Und er ist der einzige Weg zum Vater und damit zum Himmel.

Es ist nutzlos, sich mit den Fälschungen herumzuschlagen. Wir müssen uns vielmehr mit dem Original beschäftigen!

Wenn Sie schon lange die Bibel nicht mehr gelesen haben, dann fangen Sie heute an sich mit dem Weg, der Wahrheit und dem Leben zu beschäftigen, fangen Sie heute an das Johannes Evangelium zu lesen und betrachten Sie das Original: