Schlagwort-Archive: Jesus der Weg

Vorwort zum Jahresthema 2020 – Neues Leben

Jerusalem um das Jahr 33 n. Chr.

Eine kleine Gruppe befindet sich gerade beim Abendessen. Sie sind zu einem besonderen Anlass zusammengekommen – sie feiern das Passah.

Es waren Jesus und seine engsten Vertrauten, die an diesem Abend so friedlich beieinander saßen. Doch noch in derselben Nacht wurde Jesus von einem seiner besten Freunde verraten. Menschen, die ihn hassten verurteilten ihn darauf zum Tode am Kreuz…

 …Thomas spricht zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst, und wie können wir den Weg kennen? Jesus spricht zu ihm:

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!

Wenn ihr mich erkannt hättet, so hättet ihr auch meinen Vater erkannt; und von nun an erkennt ihr ihn und habt ihn gesehen.

Philippus spricht zu ihm: Herr, zeige uns den Vater, so genügt es uns! Jesus spricht zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich noch nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen. Wie kannst du da sagen: Zeige uns den Vater?
(Johannes 14, 5-9) Weiterlesen

Wohin unterwegs?

Schön, dass Du auf dieser Seite Halt machst und einen Augenblick innehältst.

Ein christliches Lied, das ich vor kurzem gehört hatte, beginnt mit den Worten:

„Weißt Du eigentlich, wohin Dein Weg Dich führt…?“

Wer kann uns überhaupt diese Frage beantworten?

In diesem Zusammenhang stellte ich mir die Frage, wer überhaupt die richtungsweisenden Straßenschilder im eigenen Wohnort beachtet?

Keiner von uns Ortsansässigen braucht sie eigentlich. Wir wissen genau, wie wir nach Lendsiedel, Lobenhausen oder Gaggstatt kommen…

Ist es nicht auch ein Bild für unseren persönlichen Lebensweg, wo ein Tag auf den anderen folgt? Schauen wir an den verschieden Kreuzungen und Weggabelungen auf Hinweisschilder oder meinen wir den Weg zu kennen? Weiterlesen

Der falsche Fünfziger

In der deutschen Sprache gibt es einige Redewendungen, die in einer alltäglichen Geschichte ihren Ursprung fanden. Die klassische „Hiobsbotschaft“ kommt aus der Bibel, da der arme Hiob eine negative Nachricht nach der anderen hören musste.

Der falsche Fünfziger ist auch eine Redewendung, bei der man allerdings nicht mehr genau sagen kann, wann und wie sie entstanden ist. Es gibt mehrere Varianten, aber höchstwahrscheinlich ist es auf eine falsche Münze aus dem 18 oder 19 Jahrhundert zurückzuführen, die damals im größeren Stil verbreitet wurde. Wenn jemand heute von einem falschen Fünfziger spricht, dann meint er eher eine falsche und hinterlistige Person.

Leider sind wir Menschen geneigt, immer zuerst auf das negative und schlechte zu schauen.  Wenn ein Banker die Unterschiede zwischen Original und Fälschung eines Geldscheins aufzeigen muss, dann sollte er sich nicht so sehr mit den Fälschungen beschäftigen. Vielleicht wird er sie Mal als Anschauungsmaterial verwenden. Doch in erster Linie sollte er die Merkmale des Originals bestens kennen. Weiterlesen

Der große Rollentausch

In einem christlichen Buch las ich neulich über eine Definition, die mir das Verständnis von Liebe auf eine ganz neue Art zeigte. Der Autor beschrieb darin, dass wenn man tiefere Nächstenliebe erleben möchte, sich in die Lage des Nächsten versetzen müsse. Je mehr ich über diesen Gedanke nachsinne, desto großartiger erscheint er mir – vor allem mit dem Blick auf das nahende Osterfest. Weiterlesen

Die erste Gemeinde

Als Jesus seine Jünger über Jahre geführt, und im Glauben, sowie der Erkenntnis wachsen ließ, war es an der Zeit zu gehen.

Alle Vorbereitungen waren getroffen. Die Jünger waren im Glauben nun keine Säuglinge mehr, sie waren darüber belehrt, was echte Nachfolge ist, was eine Wiedergeburt bedeutet, was der Unterschied zwischen echter Gottes Hingabe und dem Einhalten des Gesetzes ausmacht.

Es war an der Zeit zu gehen, damit er nicht gebunden an seine menschliche Erscheinung als Einzelner die frohe Botschaft verkündigt. Eine neue Ära sollte anbrechen – Jesus möchte sich multiplizieren und das Evangelium in alle Welt tragen, indem er durch den Heiligen Geist in allen seinen Jüngern wohnt. Weiterlesen

Rückblick auf das Jugendwochenende im März 2017

Wie in den vergangenen Jahren, trafen sich auch dieses Jahr vom 3. bis zum 5. März  Jugendliche verschiedener Gemeinden aus ganz Deutschland, um gemeinsam mit uns das Jugendwochenende in Kirchberg zu erleben.

Das Jugendwochenende fand dieses Jahr unter dem Motto „Wozu brauche ich Jesus?“ statt. Weiterlesen

Was feiern wir eigentlich an Weihnachten?

winter-1792120_640Weihnachtsmarkt, Spekulatius, Glühwein, Adventskranz, Vor-Weihnachtsstress, Weihnachtsgeld Weihnachtsshopping, , Weihnachtsgans, Bescherung…

… Schlagworte, mit denen wir die heutige Advents- und Weihnachtszeit grob umschreiben könnten.

Kurz nach dem Sommer erscheinen die ersten Schoko Weihnachtsmänner im Supermarktregal. Und so rollt jährlich – langsam, aber unumgänglich die Welle der Weihnachtsereignisse auf uns zu, die dann ihren Höhepunkt an Heilig Abend erreichen. Das ganze Geschehen ist so selbstverständlich geworden, dass wir uns scheinbar gar nicht dagegen wehren können… Weiterlesen

Falsche Vorstellungen von GOTT (Teil 2)

question-mark-1495858_1280Gnädig, liebend, gütig, zornig, strafend, …

Die Vorstellungen von Gott können völlig unterschiedlich sein. Welche dieser Vorstellungen entsprechen der Wahrheit? Ist Gott ein Gott der Liebe oder ein Gott des Gerichts? Oder können sich möglicherweise diese, einander ausschließende Eigenschaften in einer Person vereinen? Weiterlesen

Der Tempel Gottes

jerusalem-1328645_640Mit nahezu jeder großen oder berühmten Stadt, verbinden wir eine bestimmte Sehenswürdigkeit oder ein berühmtes Ereignis. Bei Paris zum Beispiel, würden wir sicher gleich an den Eiffelturm denken. Bei Rom an sein Kolosseum, New York an und die Freiheitsstatue und selbst bei London würde vermutlich auch in Zeiten des Brexit, die Berühmtheit des Buckingham Palace, des Big Ben usw. überwiegen.

Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Jerusalem ist die Klagemauer. Unglaublich aber wahr – eine Wand aus großen Steinblöcken, die täglich von vielen Menschen besucht wird. Einige stecken kleine Zettel in die Lücken und Ritzen zwischen den Steinen. Bei der Wand handelt es sich um Überreste des alten Jerusalemer Tempels. Weiterlesen